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Plöner
Friedhöfe

Alter Friedhof

Friedhofsgebäude

Anfang des 19. Jahrhunderts beschloss man, vor den Toren Plöns einen Friedhof anzulegen. Aus den Backsteinen der abgebrochenen Friedhofsmauer wurde das heutige Gebäude der Friedhofsverwaltung errichtet. Die geschmiedeten Drehtüren des Friedhofs der Nikolaikirche wurden ebenfalls wieder verwendet. 1807 wurde der Alte Friedhof im Beisein des Prinzen Christian von Dänemark eingeweiht. Als die Nationalsozialisten die Schlosskappelle auflösten, wurde der Altar in der Friedhofskapelle aufgestellt.

Die Bahnlinie und der Große Plöner See begrenzen den Alten Friedhof. Den Blick auf den Großen Plöner See schätzen die Besucher. Bürgermeister Johann Christian Kinder ist hier begraben, die Pastoren Adolf Lensch, Christian Thomsen, Otto Erich Kah, Friedrich Lamb, der Maler Alexej von Assaulenko. Ein besonderer Gedenkstein steht im Schnittpunkt der Hauptwege. Von Schmettow war ein angesehener, sozial engagierter Plöner Bürger, dem ein unbekannter Stifter dieses Denkmal gesetzt hat. Auf diesem Friedhof haben auch Zwangsarbeiter aus Polen, die in Plön gestorben sind, ihre letzte Ruhe gefunden.

Im „Grabsteinmuseum“ können alte und für ihre Zeit typische Grabsteine angeschaut werden. Darunter befindet sich auch der Grabstein des ersten Grabes von 1807.

Ein besonderes Grabfeld ist für Kinder eingerichtet worden, die vor oder bei der Geburt gestorben sind. Ein Engel winkt den Kindern und Eltern zu, die um ihre Kinder trauern.

Plan Alter Friedhof
Weg zur Kappelle
von Schmettow